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Social Media für die Politik: 3 Schritte für politisches Social Media Marketing

Social Media verändert die Politik. Und das nicht nur negativ durch Fake News! Soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram und TikTok, sind für Politiker und Parteien selbstverständlich. Wer heute für ein politisches Amt kandidiert und in den Wahlkampf zieht, legt meistens erstmal Profile in den sozialen Medien an. Auch für Ortsvereine, Kreisverbände und Unterbezirke ist eine Social Media Strategie in der Politik ein zentrales Thema geworden.


Warum sind soziale Medien in der Politik so wichtig?


Noch nie war Social Media für den Wahlkampf in der Politik wichtiger als zur Zeit. Denn aufgrund der aktuellen Corona-Situation muss der klassische Straßenwahlkampf digitalisiert werden: Wir sprechen vom sogenannten Online-Wahlkampf - die sozialen Medien rücken in den Fokus. Doch auch unter der Legislatur sind Social Media Plattformen unverzichtbar, wenn bestimmte Wählergruppen erreicht werden und politische Inhalte kommuniziert werden sollen. Aber was muss man bei der politischen Kommunikation auf Social Media beachten?


Lightbox für soziale Medien
Follower zu Wähler machen, wie geht das?

Die digitale Kommunikation in der Politik hat großes Potenzial. Soziale Netzwerke eignen sich nicht nur, um politische Botschaften zu verkünden, wie beispielsweise Änderungen der Coronaverordnungen oder Forderungen zu einem aktuellen Thema. Soziale Medien können richtig eingesetzt helfen, sich als Person zu präsentieren und die politische Arbeit transparenter darzustellen. Das schafft Vertrauen - und am Ende wählen Menschen Menschen.



Neben unseren etlichen Social Media Coachings für Unternehmen und Selbstständige, haben wir in den letzten beiden Jahren auch verschiedene politische Social Media Accounts gecoacht. Daraus haben wir eine Social Media-Strategie in der Politik für politische Kommunikation auf Social Media entwickelt: Follower zu Wähler machen in drei Schritten. Auf dieser Strategie basiert auch unser Social Media Onlinekurs für Politik für Instagram und Facebook. Mehr Infos zur Politik Akademie gibt es hier. Wenn du wissen möchtest, wie du Social Media in der Politik effektiv einsetzen kannst, ist unser zehnseitiger PDF-Fahrplan genau das richtige für dich. Das Beste:



Den PDF-Fahrplan "Social Media in der Politik" kannst du dir hier gratis downloaden.





Schritt 1: Deine Positionierung in den sozialen Medien


Ziele, Zielgruppen und Kanalauswahl in der Politik


Wenn du mit deinen politischen Botschaften auf Social Media alle erreichen willst, wirst du niemanden erreichen. Darum ist es wichtig, dass du bevor du deine Profile anlegst und anfängst Beiträge zu posten, zwei Dinge für dich definiert hast: Deine Ziele und deine Zielgruppe. Nur so kannst du die Frage beantworten: Welche Social Media Plattform ist für mich oder meine Partei geeignet? Und auf welcher Social Media Plattform kann ich potenzielle Wähler und Wählerinnen erreichen? Facebook, Instagram, Twitter oder doch Linkedin? Die richtige Positionierung ist das A und O für ein funktionierendes politisches Online Marketing.


Wichtig im online Marketing ist: Wer zu allen spricht, spricht zu niemandem! Möchtest du beispielsweise mit einem politischen Post Senioren und Neuwähler erreichen, wir es schwierig den Post visuell als auch inhaltlich so umzusetzen, dass sich wirklich beide Zielgruppen angesprochen fühlen. Es gibt also viele Gründe, warum du deine Zielgruppe in der politischen Kommunikation genau kennen solltest. Folgende drei Punkte hängen in den sozialen Medien stark von deiner Zielgruppendefinition ab:


  • Die Auswahl deiner Plattformen

  • Die Sprache in den sozialen Medien

  • Das Design deiner politischen Beiträge


Du fragst dich wahrscheinlich, wie du als Politiker oder Politikerin mehr über deine Zielgruppe herausfinden kannst. Wir empfehlen dir den Dialog mit bestehenden oder potenziellen Wählern und Wählerinnen zu suchen. Folgende Fragen geben Aufschluss über deine politische Zielgruppe:


  • Welche Hobbies und Werte haben die Personen?

  • Welche Wünsche?

  • Welche Ängste?

  • Welche Probleme?


Wie du deine Zielgruppe für die sozialen Medien am besten definierst, erfährst du in unserem kostenlosen PDF-Fahrplan.

Wie das am besten geht, erfährst du in unserem kostenlosen PDF-Fahrplan.


Branding für Politiker, Politikerinnen und Parteien

Ein weiterer wichtiger Teil deiner Positionierung ist das sogenannte Branding in den sozialen Medien. Branding lässt sich mit Hilfe des sogenannten Eisbergmodells erklären: Es gibt nicht sichtbare (unter dem Wasser) und sichtbare (über der Wasseroberfläche) Elemente einer Marke oder einer Persönlichkeit. Nicht sichtbar sind tieferliegende Werte, Visionen, Einstellungen oder persönliche Erlebnisse. Sichtbar hingegen sind zum Beispiel Werbemaßnahmen, Statements, das Erscheinungsbild, die Kommunikation auf den sozialen Medien, etc. Durch den Einsatz von Branding kann man die Außenwahrnehmung gezielt steuern. Man kann nicht sichtbare Elemente gezielt sichtbar machen und so das eigene Image formen.



Modell für soziale Medien in der Politik
Eisbergmodell

In den sozialen Medien ist dieser Mechanismus extrem einflussreich, da man sich täglich durch bestimmte Postings positionieren kann oder sogar durch persönliche Statements in den Instagram oder Facebook Stories. Dabei ist ein wichtiger Punkt für Branding in den sozialen Medien, dass Farben, Schriftarten und Schriftgrößen immer gleich bleiben.


Unsere Tipps:


  • Verwende deine Parteifarben

  • Nutze maximal 3 Schriftarten

  • Baue wiederkehrende Elemente ein (Logo, Symbole, etc.)


Schritt 2: In den sozialen Medien mit Content überzeugen


Wenn du die richtigen Social Media Plattformen für deine politische Zielgruppe gefunden hast, geht es darum diese mit überzeugenden Inhalten zu füllen. Deine Posts sollten aus der Masse herausstechen und den Daumen des Nutzers beim Scrolling durch den Feed stoppen.


So bieten deine politischen Inhalte einen Mehrwert

Besonders wichtig ist es, dem Nutzer einen Mehrwert zu geben, der besonders gut zu dessen Bedürfnissen passt. Gar nicht so einfach? Stimmt! Hier können einige Fehler passieren. Als Faustregel gilt, dass politische Inhalte mit Mehrwert folgende Kriterien erfüllen:


  • Neues Wissen

  • Tipps, Tricks und Unterhaltung

  • Einblicke hinter die Kulissen

  • Quick Wins (sofort anwendbare Tipps)


Wie du mehrwertbietende Inhalte am besten in den sozialen Netzwerken umsetzen kannst, das haben wir dir in 5 Tipps zusammengefasst:


  1. Setze verschiedene Inhaltsformate ein

  2. Verwende das richtige Wording

  3. Nutze Handlungsaufforderungen

  4. Aussagekräftige Grafiken, Fotos und Videos verwenden

  5. Baue Vertrauen durch Storytelling auf

Wenn du mehr über Storytelling in der Politik erfahren möchtest, dann lies dir hier unseren Storytelling Blogartikel durch.


Welche 5 Fehler du besser vermeiden solltest, darüber haben wir in unserem kostenlosen gratis PDF-Fahrplan geschrieben.



Schritt 3: Follower zu Wähler und Wählerinnen machen


Gut positionierte Social Media Profile, die interessante Inhalte mit Mehrwert verbreiten sind die halbe Miete dafür, deine Follower in Wähler zu konvertieren.


Um Follower zu WählerInnen zu machen, kann man unter anderem auf folgende 3 Strategien in den sozialen Medien setzen:


  • Positive Campaigning

  • Offline und online Kampagnen verbinden

  • Meinungsmacher mobilisieren


Hier geht es konkret darum, Menschen zu einer aktiv Handlung zu bewegen. In unsere kostenlose PDF-Fahrplan zeigen wir, wie du auf Social Media politisches Online Marketing betreiben kannst und warum Stakeholder und Social Media Werbeanzeigen für deine Erfolg unverzichtbar sind. Außerdem geben wir Tipps, wie du offline und online Arbeit perfekt verbinden kannst.


Geschäftsleute im Hintergrund, Laptop im Vordergrund
Auch Politikerinnen und Politiker brauchen soziale Medien zu Kommunikation von Inhalten und, um sich selbst darzustellen.
Soziale Medien sind ein wichtiges Marketingelement in deinem Wahlkampf

Es wird klar: Social Media ist auch in der Politik ein mächtiges politisches Online Marketing-Tool. Und dennoch werden viele Facebook Profile oder Instagram Auftritte in der Politik oft nebenbei betrieben. Oft ohne echte Social-Media-Strategie. Die politische Öffentlichkeitsarbeit auf Social Media steckt oft noch in den Kinderschuhen. Die Konsequenz: Der Erfolg auf Facebook Twitter oder Instagram bleibt meistens aus.


In unserem gratis PDF-Guide geben wir dir auf 10 Seiten das Grundgerüst für eine funktionierende Social-Media-Strategie in der Politik an die Hand.


Neugierig? Dann lade dir jetzt gratis unseren PDF-Guide "Social Media in der Politik" herunter und erfahre, wie du in 3 Schritten Follower zu Wähler machst.


Wir sind gespannt auf dein Feedback und freuen uns, wenn du und auf Instagram folgst!


PS: Für alle, die uns auf Instagram eine Nachricht schreiben, haben wir noch eine extra Überraschung vorbereitet: Über 20 Tool-Tipps, die dir die Arbeit mit den sozialen Medien erleichtern werden, warten auf dich!

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