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Der Wahlkampf von heute: Social Media in der politischen Kommunikation

Warum soziale Medien Teil der Kommunikation in der Politik sein müssen

Smartphone mit Instagram
Soziale Medien spielen eine zentrale Rolle in der politischen Kommunikation

Sie sind aus der heutigen politischen Kommunikation nicht mehr wegzudenken: Facebook, Instagram, twitter und Co. gehören zu den sozialen Netzwerken über die Parteien und politische Akteure ihre Botschaften verbreiten. Doch welche Rolle spielen die sozialen Medien in der politischen Öffentlichkeit? Wir nehmen in diesem Artikel die Chancen und Herausforderungen der Plattformen für die politische Kommunikation in den Blick:


Soziale Medien - Chance oder Risiko?


Fast die Hälfte der Gesamtbevölkerung in Deutschland ist auf Social Media vertreten. Doch mit einem Profil ist es selten getan: Durchschnittlich 5,9 Accounts besitzen die Nutzerinnen und Nutzer in den sozialen Netzwerken. Nach wie vor hat Facebook vor Instagram und twitter die Nase vorne, wenn es um die Plattformen geht. Trotz der hohen Nutzerzahl haben noch nicht alle politischen Akteure und politische Parteien die Macht der sozialen Medien für die politische Kommunikation entdeckt. Dabei bieten die Plattformen so viele Möglichkeiten mit der Öffentlichkeit in Kontakt zu treten: Frage und Antwort-Runden via Instagram Story, Live-Streams auf Facebook oder kurze Info-Nachrichten per twitter tweet.


Die Möglichkeiten von Social Media für die politische Kommunikation


Während beispielsweise in den USA Politiker wie Donald Trump die Vorteile von sozialen Medien für seine politischen Botschaften bereits früh entdeckt hat, sind die deutschen Politiker teilweise noch recht zurückhaltend, wenn es zur die Kommunikation mit dem Bürger via Facebook & Co. kommt. Oft sind die Gründe: Zu wenig Wissen über die einzelnen Plattformen, keine Budgets oder schlichtweg die Angst vor dem Unbekannten. Dabei lässt sich beispielsweise eine Plattform wie Facebook optimal in die Kommunikation der Politik einsetzen - und das nicht nur im Wahlkampf.


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3 Gründe, um mit der politischen Kommunikation im Web zu starten


Trotz der genannten Herausforderungen sollten Politikerinnen und Politiker nicht länger zögern und mit guten Inhalten verschiedene Social Media Plattformen bespielen. Dafür steht:


  1. Bürgernähe wird aufgebaut - trotz Corona Gerade in Zeiten von Social Distancing ist es gar nicht so einfach die Bürgerinnen und Bürger heranzutreten. Da kann Social Media Nähe schaffen. Beispielsweise durch das Mitnehmen der Follower in der Instagram Story oder das zeigen der täglichen Aufgaben in einem Post. Guter Content schafft Interesse für Politik und gibt das Gefühl "einander zu kennen".

  2. Direkter Rückkanal zwischen Bürger und Politik Likes, Kommentare, Shares und Direktnachrichten geben sofortiges Feedback, wie die eigene Idee innerhalb der Community ankommt. Dabei nicht vergessen: Social Media ist keine Einbahnstraße! Fragt nach den Meinungen ihrer Follower, lasst neue Ideen mit einfließen. So entsteht ein Dialog im Netz.

  3. Übung macht den Meister Kurz vor der Wahl schnell einen Instagram-Kanal eröffnen, um seine Botschaften zu verbreiten? Keine gute Idee. Ein erfolgreicher Social Media Auftritt braucht auch in der politischen Kommunikation Zeit und Geduld. Rechtzeitig anzufangen und kontinuierlich Content zu posten, wird sich auszahlen. (Ganz nach dem Motto: Vor der Wahl ist nach der Wahl!).

3 Ideen: Content für die Politik 2.0

1. Follower in der Story mitnehmen

Christian Lindner in Schleswig-Holstein
Follower zu Terminen in der Story mitnehmen

Es steht ein spannender Tag mit vielen Terminen an? Perfekt! Dann am besten das Smartphone nicht aus der Hand legen und den Tag in Bildern und kurzen Videos einfangen. So können die Geschehnisse als Story (z.B. auf Instagram oder Facebook) hochgeladen werden. Der Follower hat das Gefühl, dem Politiker über die Schulter zu schauen.


Leider keine spannenden Meetings im Kalender? Kein Problem! Auch Einblicke in den Büroalltag können interessant sein, denn wer weiß schon genau, was ein Abgeordneter so den ganzen Tag macht. Oder: Wie wäre es mit einem Quiz in der Story zu einem aktuellen politischen Thema mit anschließender Auflösung? Seid kreativ!


Extra-Tipp: Legt für besondere Events ein neues Highlight z.B. "On Tour" an.



2. Livestreams mit Echtzeit-Feedback

Veranstaltungen sind aktuell nicht möglich? Kein Grund sie ausfallen zu lassen. Mit digitalen Content-Formaten können die verschiedenen Events trotzdem im Web stattfinden. Auch dafür eignet sich die Social Media Plattform. Egal, ob der Content aus einem Live-Interview, einer Frage-und-Antwort-Runde oder einer Veranstaltungs-Übertragung besteht - via Facebook oder Instagram Live können deutlich mehr Menschen erreicht werden. Wichtig: Denke daran die Live-Veranstaltung vorher anzukündigen und ggf. eine Nachberichterstattung als Beitrag zu machen.


3. Infografiken mit politischer Botschaft und Mehrwert


Infografik
Eine Info-Grafik des Bundesgesundheitsministeriums auf Instagram.

Politische Botschaften lassen sich auch über soziale Netzwerke eindrücklich kommunizieren. Beispielsweise eine Infografik macht auf einen Blick klar, worum es geht und vermittelt Wissen. Die Wahrscheinlichkeit, dass deine Follower sie abspeichern oder verbreiten, indem sie sie teilen ist hoch. Überlege dir also, wie du politische Themen am besten in Info-Content verwandeln kannst.

Unser Fazit

Nicht nur im Wahlkampf ist Social Media in der politischen Kommunikation ein wichtiger Baustein. Auch vor und nach der Wahl sollten die Plattformen Content politischer Natur zeigen. Auch, wenn die deutschen PolitikerInnen noch Nachholbedarf haben, werden die nächsten Jahre darüber entscheiden, wie Personen erreicht werden. Klar im Vorteil ist, wer bereits heute die Sprache der Nutzer spricht, digital ist und online kommuniziert.

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